Weine aus Frankreich

Eine Auswahl unserer wichtigsten Weingüter möchten wir ihnen genauer vorstellen

Champagne

David Léclapart – Trépail

Die Familie Léclapart stellt bereits seit 4 Generationen Champagner her, David entschied sich jedoch erst nach dem Tod seines Vaters dazu, die Tradition fortzuführen. Nach dem Besuch der Landwirtschaftsschule in Beaujeu und einem Aufenthalt bei Léclerc-Briant in Epernay, gründete er 1998 sein eigenes kleines Weingut. Von Anfang an arbeitet er biodynamisch, obwohl es, wie er sagt, aufgrund des Wetters, vor allem in Bezug auf Mehltau, schwierig sei. Jedoch wirkt sich die Qualität der Trauben enorm auf die in der Flasche aus. Seit 2000 hat er die Zertifizierung für biodynamischen Anbau von Demeter und Ecocert. Seine 3 Hektar Weinberg liegen, verteilt auf 22 Parzellen, in Trépail.

Alle seine Weine fermentieren ausschließlich durch natürliche Hefen, und werden in emaillierten Stahltanks oder Eichenfässern ausgebaut. Sie durchlaufen eine zweite, die malolaktische Gärung, um die Weine zu stabilisieren, und somit auf Schwefel verzichten zu können. Sie bleiben bis kurz vor der nächsten Ernte auf der Hefe (da der Lagerplatz fehlt) und werden anschließend ohne Filtration, Schönung oder Kaltstabilisierung abgefüllt. Auf eine Dosage wird, ebenso wie auf die Verwendung von Reserveweinen, vollständig verzichtet. Alle seine Champagner sind Jahrgangschampagner.

Das Ergebnis sind einzigartig individuelle Weine von extrem hoher Qualität. Sie sind pur, von großer Finesse und ausdrucksstark. Vor dem Genuss sollten sie einige Jahre im Keller reifen, oder dekantiert werden, da sie sonst etwas unzugänglich sein können.

Vauversin – Oger

Das Weingut Vauversin, dessen Besitzerfamilie bereits seit 1640 im Weinbau tätig ist, liegt im Grand Cru Ort Oger, zwischen den berühmten Dörfern Avize und Le-Mesnil-sur-Oger an der Côte des Blancs. Seit Laurent 2011 den Betrieb übernahm, begann er mit der Umstellung auf biologische Wirtschaftsweise für die er 2014 auch die zertifizierung bekam. Besonders wichtig ist ihm dabei die Biodiversität im Weinberg, da seiner Meinung nach ein gesunder, lebendiger Boden seiner positive Energie auch in den Champagner fließen lässt.

Auf den drei Hektar Weinberg wird ausschließlich Chardonnay angebaut. Bei der Vinifizierung werden lediglich die weinbergseigenen Hefen verwendet und auf Filtration wird verzichtet. Auch bei der Verwendung von Schwefel ist er sehr zurückhaltend. Gerüttelt wird im Natursteinkeller per Hand. Die Champagner sind ruhig, floral und authentisch, geradlinig, präzise und doch etwas verspielt, einfach hervorragend!

Larmandier-Bernier – Vertus

Die Familie Larmandier baut seit dem 18. Jahrhundert auf den weißen Kreideböden der Côtes des Blancs Trauben an. Mittlerweile bewirtschaftet sie in diesem bekannten Gebiet 17 Parzellen mit einer Gesamtfläche von 16 Hektar, wovon 85% mit Chardonnay und 15% mit Pinot Noir bestockt sind. 1988 übernahmen Sophie und Pierre den Betrieb und begannen die Umstellung auf eine biodynamische Wirtschaftsweise (seit 1999), heute zählt das Weingut zu den besten des gesamten Gebiets.

Besonderer Wert wird auf gesunde, perfekt gereifte Trauben und eine handwerkliche Arbeitsweise gelegt. Alle Weine werden stets spontan vergoren und meist im großen Holzfass ausgebaut. Es kommt nur eine geringe Dosage zum Einsatz, um den ausdrucksstarken Charakter der Champagner nicht zu übertönen. Sie werden nicht filtriert oder geschönt.

Über 95 % der Rebflächen der Côtes des Blancs sind mit Chardonnay bepflanzt, fast alle Champagner werden hier als Blanc de Blancs vinifiziert. Typisch für die Region sind Weine mit einzigartiger Brillanz, animierender Frische und klarer Struktur.

Alexandre Salmon – Chaumuzy

Heute führen Alexandre mit seinem Vater Olivier das Weingut in dritter Generation. Es wurde zwar erst 1958 gegründet, gehört jedoch schon zum Club de Trésor de Champagne, einer Winzervereinigung, deren Ziel die besonders hohe Qualität ist, und deren Markenzeichen die bauchigen Flaschen für den Special Club sind. Das Weingut liegt in Chaumuzy, 20 km südwestlich von Reims im Marne-Tal. Auf den 10 Hektar Rebflächen, die teilweise mit dem Pferd bewirtschaftet werden, werden 85% Pinot Meunier und jeweils zu 5-10% Chardonnay und Pinot Noir angebaut. Die Spezialität des Hauses liegt ganz klar beim Pinot Meunier, den sie gerne auch zu reinsortigem Champagner ausbauen. Die Einstiegsweine reifen in Emaillierten Stahltanks, die höherwertigen in großen Holzfässern. Der Ballon auf dem Etikett kommt durch die Passion der Familie zum Heißluftballon Sport, an dessen internationalen Wettbewerben sie regelmäßig teilnehmen.

Paul Bara – Bouzy

Seit 1833 baut die Familie Bara in Bouzy Wein an, die Trauben wurden anfangs jedoch an die Négoce verkauft. Paul Bara begann nach dem zweiten Weltkrieg damit, Champagner selbst herzustellen, heute leitet seine Tochter Chantale Bara das Weingut. Die meisten ihrer Parzellen sind relativ alt, das Durchschnittsalter liegt bei 35 bis 40 Jahren. Alle liegen sie im Grand Cru von Bouzy und teilen sich in 9,5 Hektar Pinot Noir und 1,5 Hektar Chardonnay auf. Bei der Weinbereitung wird seit gut 30 Jahren eine malolaktische Gärung verzichtet, um den Charakter und die Leichtigkeit der Weine zu erhalten. Sie werden in Edelstahl- und gefliesten Tanks ausgebaut. Alle Parzellen werden getrennt vindiziert. In dem Keller, der aus der zeit um 1860 stammt, befinden sich zahlreiche kleine Tanks, die es Bara ermöglichen, auf eine große Auswahl von Reserveweinen verschiedener Jahrgänge und Parzellen zurückgreifen zu können. Typischerweise bestehen Baras Cuvées aus 10-20% Chardonnay, der für die Frische und Eleganz sorgt, und aus 80-90% Pinot Noir.

Die Champagner von Paul Bara sind dank des auf den warmen Südhängen angebauten Pinot Noir, typisch für Bouzy, körperreich, fruchtig und weinig. Sie besitzen eine außergewöhnliche Präzision und Finesse, sind samtig, tiefgründig und in feinster Weise aggressiv.

Pol Roger -Epernay

Das bekannte Champagerhaus, das zu dem kleinen Kreis der besten Familienweingüter der Welt, der Primum Familiae Vini (PFV), gehört, wurde 1849 von Pol Roger in Epernay gegründet. Heute wird es in sechster Generation von Laurent d’Harcourt geführt. Sein Ziel ist es, mithilfe von Generationen übergreifendem Wissen und den 92 Hektar Weinbergen, die in besten Grand Cru Lagen liegen, einen Champagner von Weltklasse zu produzieren.

Eine Besonderheit des Hauses sind die kühlen Keller (9,5°C statt der üblichen 12°C), wodurch der Most langsam vergärt und eine besonders feine Perlage entwickelt. Außerdem reifen die Weine lange, bereits für den Brut Reserve sind es 4 Jahre, für den Winston Churchill sind es 11 Jahre. Gerüttelt wird von Hand.

Bereits der Name der Spitzen Cuvée Winston Churchill lässt auf eine Verbindung nach England schließen, und tatsächlich ist er der Lieblingschampagner des britischen Königshauses. Sogar auf der königlichen Hochzeit im Jahr 2011 wurde er serviert.

Außerdem in unserem Sortiment:

  • Bollinger
  • Pierre Nicolas
  • Louis Roederer

Famille Hugel – Elsass

Das familiengeführte Weingut Famille Hugel wurde 1639 in Riquewihr im Elsass gegründet und wird heute in der 13. Generation geführt.

Das Gut umfasst circa 30 Ha Weinberge, mit einem Großteil an Grand Cru Lagen. Bepflanzt ist ausschließlich mit Elsässer Rebsorten, mit einem Durchschnittsalter von 35 Jahren. Der Rebsortencharakter der Gewürztraminer, Riesling, Pinot Gris, Muskateller und Pinot Blanc kommt deutlich zur Geltung, auf einen Ausbau im Barrique wird verzichtet.

Den Weinbau gibt es im Elsass bereits seit über 2000 Jahren, der unter anderem für erheblichen Wohlstand in der Region sorgt. In der zweit trockensten Weinregion Frankreichs können die Trauben langsam reifen und trockene, fruchtige Weine mit großer Finesse und Intensität hervorbringen.

Die Fässer der Famille Hugel, in den Kellern unter dem Städtchen Riquewihr, sind allesamt mindestens 100 Jahre alt, das „St. Caterine“ – Fass aus dem Jahr 1715 steht sogar im Guinness-Buch der Rekorde als ältestes, noch benutztes Fass der Welt.

 

Zu den Weinen

Dampt Frères – Burgund

1980 begann Bernard Dampt damit sein Land in der kleinen Gegend Epineuil im Burgund, das seit jeher von seiner Familie bewirtschaftet wurde, mit Reben zu bepflanzen, um für die Zukunft seiner drei Kinder zu sorgen. Jedes der drei Kinder hat seine eigenen Weinberge, doch die Entscheidungen treffen sie alle gemeinsam. Nachdem immer mehr Flächen erworben und bestockt wurden (v.a. mit Chardonnay) sind es mittlerweile 135 Ha. Rund 900.000 Flaschen werden jährlich produziert. Die Weinberge sind im Chablis-, Tonnerre- und Auxerre-Gebiet verteilt.

Die Brüder haben sich als Ziel gesetzt, saubere Weine, von guter Qualität und nach traditioneller Herstellung zu produzieren.

Das Ergebnis, sind Weine mit den Typischen Merkmalen des Chablis: trocken, frisch, lebendig und mineralisch.

 

Zu den Weinen

Domaine Fontaine Gagnard – Burgund

Die Familie bewirtschaftet schon seit mehreren Jahrhunderten Weinberge. Die Domaine wurde 1985 gegründet und hat sich seitdem auf heute 12 ha Rebfläche vergrößert. Die Weinberge liegen hauptsächlich in der Gemeinde Chassagne-Montrachet, ein paar Parzellen auch in Volnay und Pommard.

Das Sortiment umfasst 22 Appellationen, darunter 12 verschiedene Chassagne-Montrachet 1er Crus.

Die Erfahrung und Leidenschaft bringt die Familie schon seit Generationen mit und die familiären Werte liegen ihnen sehr am Herzen. Das Weingut wurde gegründet von Laurence und Richard, die einige Reben aus Familienbesitz mitbringen konnten. Sie wurden dabei von Familienmitgliedern, wie den Eltern Jacques und Marie-Josèphe Gagnard unterstützt. Seit 2007 ist auch Céline, die jüngste Generation, in das Weingut eingetreten.

Das ganze Jahr über, arbeiten sie mit größter Sorgfalt daran, das beste Qualitätspotential zur Lese anzustreben. Die Fermentationen beginnen mit einheimischen Hefen, und der Ausbau erfolgt 12 bis 18 Monate in Eichenfässern. Dies bleibt für alle Cuvées identisch, um das Terroir und die einzelnen Lagen zu charakterisieren. Lediglich der Einsatz von neuem Holz variiert je nach Kategorie der Appellation (15-20 % für die Villages-Weine, 30-40% für die Premiers Crus / Grands Crus).

Domaine La Croix Belle – Languedoc

Seit über zwei Jahrhunderten betreibt die Familie Boyer in der kleinen Stadt Puissalicon, ganz im Süden Frankreichs, an der Cote de Thongue, am Rande der Cévennen ihr Weingut.

Ihre Weine profitieren sehr von dem Terroir. Die Böden sind eine Mischung von Ton, Kalk, Sand, Lehm und Galestre. Dazu kommt die starke Sonneneinstrahlung, die aber von der mediterranen Brise und den Kühlen Winden der Cévennen abgekühlt wird.

Gemeinsam mit der Passion und Sorgfalt schaffen es Jacques und Francoise Boyer typische und authentische Weine zu produzieren, die sie überzeugen werden.

 

Zu den Weinen

Domaine des Prés Lasses – Faugères

Das Weingut in Südfrankreich wurde von zwei Freunden und Weinliebhabern gegründet, der erste Jahrgang war 1999. Heute haben sie das Gut auf 36 ha vergrößert, die biologisch bewirtschaftet werden und einen großen Anteil an alten Reben aufweisen. An erster Stelle steht das Gleichgewicht des Weinbergs, da das für den Charakter des Weins entscheidend ist.

Besonders liegt ihnen die alte Rebsorte Carignan und die kleine Appellation Faugères am Herzen. Der Weinberg von Faugères befindet sich auf der Rückseite der Cévennen, 20 km nördlich von Béziers. Dort ist der Boden so unfruchtbar und wasserdurchlässig, dass die alten Reben sehr tief verwurzelt sind, um an die nötigen Nährstoffe für große Weine zu gelangen.

Die Lese erfolgt in Handarbeit und der Wein wird nicht geklärt oder filtriert bevor er abgefüllt wird. Der Ausbau findet in Betoneiern und Barriques statt. Ergebnis sind terroir-und Jahrgangs-charakteristische, lagerfähige und komplexe Weine.

 

Zu den Weinen

Domaine Baillat – Corbières

Die Domaine Baillat befindet sich in Montlaur, westlich von Carcassonne im Gebiet Corbières.

Seit 1986 produziert Christian Baillat auf dem Großelterlichen Betrieb in Südfrankreich Wein, nachdem er durch seinen Onkel Hans, der ein Weingut im Kremstal in Österreich führte, die Liebe zum Wein fand. Die Reben wachsen auf den kargen Böden in einer von wilder Natur geprägten Landschaft, umgeben von mediterranen Pflanzen wie Fenchel, Spargel, Ginster, wildem Knoblauch, Lavendel, Rosmarin und Orchideen.

Christian produziert persönliche Weine, ohne sie durch zusätzliche Kellertechnik zu beeinflussen.

Sie zeichnen sich durch einen starken Ausdruck des Terroirs und eine außergewöhnliche Langlebigkeit aus. Den größten Anteil der Reben stellen Grenache, Syrah und Merlot

 

Christian Baillat arbeitet zu einhundert Prozent biologisch und nach dem Motto: „Im Wein soll Wein sein, sonst nichts. Probieren Sie selbst!“

 

Zu den Weinen